Den Begriff Taktik kennt man ja von verschiedenen Bereichen. Aus dem Sport und der Trainingslehre, aus dem Militär, Strategiespielen wie Schach, Verhandlungen. Strategie ist dabei eher die langfristige, Taktik eher die kurzfristige Planung von Maßnahmen, Verhalten, Vorgehensweisen, um ein Ziel erfolgreich zu erreichen.
Das taktische „Ziel“ hier in der zivilen Selbstverteidigung ist der (präventive) Schutz vor Gefahren und die Bewahrung der (eigenen) körperlichen und seelischen Unversehrtheit.
Man muß einen „Riecher“, ein Gespür bzw. eine Intuition oder Wahrnehmungsfähigkeit für mögliche Gefahren haben bzw. entwickeln und lernen, sich entsprechend (planerisch) vorbeugend verhalten zu können.
Entsprechend muss man sich „taktisch“ vorbereiten , in einer akuten Situation richtig reagieren zu können (z.B. durch geeignete „taktische Planspiele“ im Kopf vorher sowie regelmäßiges Training).
Planung, Prävention, Intuition, richtiges Verhalten, um gar nicht erst in echte Gefahr zu kommen ist essentiell wichtig und gehört schon zurvorbeugenden taktischen Selbstverteidigung..
Dazu gehört auch Körpersprache, Haltung, selbstbewußte Ausstrahlung und auch das richtige „(Fighter-„) Mindset, das unser Auftreten entsprechend beeinflußt, damit man möglichst gar nicht erst als potentielle „erste Wahl“ von einem Aggressor/Täter jeglicher Art ins Auge gefaßt wird.
Das Gefühl oder die Intuition „Etwas ist irgendwie anders als sonst/nicht normal“ gilt besonders zu beachten auch in vertrauter Umgebung wie auf der Joggingstrecke, im Supermarkt, Wohnblock, Restaurant, bei Freunden oder je nach Sotuation auch zuhause in den eigenen Räumen (in denen man sich ja normalerweise sicher fühlt).