Selbstverteidigungssysteme
SV-Systeme
Selbstverteidigungssysteme

SV-Systeme – Welche Systeme gibt es?
Wenn man „Selbstverteidigung“ in Suchmaschinen eingibt, erscheinen viele Ergebnisse und auch jede Menge Homepages bzw. Anbieter, die Selbstverteidigungskurse oder -Training anbieten.
Die Frage ist dann: Welches System aus diesen Suchergebnissen ist ein effektives umfassendes Selbstverteidigungssystem?
Auf den nachfolgenden Seiten habe ich ein paar Systeme zusammengestellt.
Für mich persönlich möchte ich sagen: Kampfsportarten, die nur auf sportliche faire Wettkämpfe ausgerichtet sind, sind in der Realität eines Angriffs oder im Straßenkampf oft problematisch. Das Ziel im Training ist hier in erster Linie der faire Wettkampf, entsprechend ist das Mindset des Sportlers ausgerichtet. Natürich kann sich ein versierter Karateka, MMA-Kämpfer oder Judoka technisch verteidigen. Aber kann er es vom Kopf und Miindset auch außerhalb von Ring oder Matte?
Daher bin ich der Meinung, für die realistische Selbstverteidigung auf der Straße oder wo auch immer sollte man auf Systeme achten, die aus dieser Historie kommen oder dafür entwickelt worden sind. Das meine ich sowohl technisch als auch in Bezug auf Mindset, Prävention, Aufmerksamkeit etc. Eine Kampfsportart ist dafür oft nicht oder nicht optimal geeignet
Aus diesem Grund habe ich selbst den Schwerpunkt im Training auf (ziviles) Krav Maga ausgerichtet. Ursprung und Ziel von Krav Maga war und ist genau die Verteidigung gegen Überfälle und Angriffe im zivilen bürgerlichen Leben war (konkret entwickelt vonh Imi Lichtenfeld zum Schutz der jüdischen Bevölkerung gegen antisemitische Übergriffe in der 2. slovakischen Republik). Krav Maga deckt alle wichtigen Bereiche von der Prävemtion bis zur körperlichen Verteidigung ab. (Behörden wie Polizei oder das Militär lernen dazu noch andere Techniken und mit anderem Schwerpunkten, Zielsetzungen und Ausrichtungen sowie rchtlichen Grundlagen).
Sehr auf Selbstverteidigung ausgerichtet sind auch die Filipino Martial Arts (FMA). Hier sind viel Waffentechniken mit Messer und Stock traditionell, die aber auch in effektive Handtechniken umgesetzt wurden (Panantukan „dirty boxing“).
In die gleiche Richtung geht auch Silat, aus Indonesien stammend auch auf die Philippinen gelangt.
Technisch, auch wegen der extremen Wendigkeit und Schnelligkeit, nenne ich auch Muay Thai. Techniken aus Muay Thai baue ich auch gerne in das Training ein, besonders weil die Ellenbogentechniken und Knietechniken im Nahkampf extrem effektiv sind. Muay Thai gehört heute auch zu den härtesten Kampfsportarten der Welt.
Schlagtechnisch ist natürlich das Boxen nicht zu vergessen, aber Boxen alleine reicht meiner Meinung nach nicht aus zur umfassenden Selbstverteidigung. Natürlich möchte ich auch keinen Schlag von einem trainierten Boxer abbekommen, aber es fehlen Ellenbogen und Knietechniken. Kickboxen, K1 oder ähnlich sind da schon Sportarten, die mehr Techniken verbinden.
Für den Bodenkampf sind Techniken aus dem BJJ (Brasilian Jiu Jitsu) auch sehr nützlich, Idealerweise sollte man in der Selbstverteidigung jedoch gar nicht erst auf den Boden gelangen, aber ein paar Techniken sollte man beherrschen, nicht nur, aber besonders als Frau.